Stellungnahmen
Das NaSPro nimmt zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen und Diskursen zum Thema Suizid und Suizidprävention Stellung. Hierzu gehört auch die aktuelle Debatte um die Themen assistierter Suizid und Sterbehilfe. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 den §217 StGB für verfassungswidrig erklärt und damit den assistierten Suizid freigegeben. Eine gesetzliche Neuregelung steht bislang noch aus.
Das NaSPro setzt sich seit jeher für die Suizidprävention ein und fordert in der Diskussion um die Regelung des assistierten Suizids ganz klar auch eine gesetzlich verankerte Förderung der Suizidprävention. Damit jeder Mensch, der in einer suizidalen Krise Hilfe sucht, auch Hilfe findet!
Hier finden Sie eine Auswahl unserer Stellungsnahmen zu der Thematik.
Stellungnahme der Deutschen Akademie für Suizidprävention (DASP)
zur Drucksache 20/1771 (Bericht zu Suiziden und zur Suizidprävention in Schleswig-Holstein der Landesregierung – Ministerin für Justiz und Gesundheit vom 09.01.2024)
KASSELER AUFRUF 2023
Kasseler Aufruf: Deutschland braucht eine effektive Suizidprävention.
Experten fordern 20 Millionen Euro
Am 6. Juli 2023 fasste der Deutsche Bundestag mit überwältigender Mehrheit den Entschluss,
die Suizidprävention in Deutschland zu stärken. Die Institutionen der Suizidprävention rufen
gemeinsam im Rahmen mehrerer Fachtagungen in Kassel die Bundestagsabgeordneten auf,
nun den Worten konkrete Taten folgen zu lassen. Aktuell wird der Bundeshaushalt für das
Jahr 2024 verhandelt. Sorgen Sie jetzt für eine effektive Stärkung der Suizidprävention!
Richten Sie im Haushalt 2024 einen Fonds in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro ein.
SCHLOSS HOFENER THESEN 2023 ZU SUIZIDPRÄVENTION UND ASSISTIERTEM SUIZID
Das D-A-CH-Forum Suizidprävention und assistierter Suizid fordern, die folgenden Thesen in konkretes gesamtgesellschaftliches und politisches
Handeln umzusetzen - die Thesen stehen zum Download bereit
Stellungnahme aus der gemeinsamen Pressekonferenz
Das NaSPro hat gemeinsam mit der Bundesärztekammer, der DGP und der DGPPN am 28. Juni 2023 zu einer Pressekonferenz geladen. Die Fachgesellschaften mahnen: Der Suizid darf nicht zur gesellschaftlichen Normalität werden
Hier finden Sie den Beitrag aus der PK von Herrn Prof. Dr. Lindner
Stellungnahme zum neu vorgelegten Gesetzentwurf
Der Bundestag wird Anfang Juli kurzfristig über zwei Gesetzentwürfe zur Regelung des Zugangs zum assistierten Suizid entscheiden. Diese Gesetze werden für alle volljährigen Menschen mit Suizidgedanken gelten. Diskutiert wird das Thema aber an der Situation schwer kranker und sterbender Menschen.
Vorläufige Stellungnahme des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland zu den Gesetzentwürfen zum assistierten Suizid
Die folgende Stellungnahme des Nationalen Suizidpräventionsprogramms erfolgt aus wissenschaftlich fundierter suizidologischer Perspektive. Die vorliegenden Gesetzesvorschläge werden hinsichtlich der sich daraus ergebenden Folgen kommentiert.
Stellungnahme des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland zum Antrag „Suizidprävention stärken und selbstbestimmtes Leben ermöglichen“ (BT-Drucksache 20/1121)
Die folgende Stellungnahme des Nationalen Suizidpräventionsprogramms umfasst die Expertise zur gesetzlichen Regelung der Suizidprävention aus wissenschaftlich fundierter suizidologischer und suizidpräventiver Perspektive.
Eckpunkte für eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention (Juni 2022)
Die Organisationen und Fachgesellschaften der Suizidprävention sowie der Hospizarbeit und Palliativversorgung fordern eine umfassende gesetzliche Verankerung der Suizidprävention im Rahmen eines Suizidpräventionsgesetzes in Verbindung mit dem weiteren Ausbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung.
Zur möglichen Neuregelung der Suizidassistenz (September 2020)
Implikationen des Urteils vom Bundesverfassungsgericht in Hinsicht auf eine gesetzliche Neuregelung der Suizidassistenz
In Würde leben, in Würde sterben. Suizidprävention und Palliativmedizin fördern (Juni 2014)
Aufklären, Hilfen bereitstellen und Leiden wirksam behandeln statt assistierter Suizid
Gemeinsame Stellungnahme der Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) & Nationales Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro)
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur gewerbsmäßigen Suizidbeihilfe ist unzureichend und keine Antwort auf aktuelle Fehlentwicklungen (November 2012)
Gemeinsame Stellungnahme
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS)
Nationales Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro)
AG „Alte Menschen“ im Nationalen Suizidpräventionsprogramm.
Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz für ein Gesetz zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217) (Juni 2012)
Gemeinsame Stellungnahme der Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und das Nationales Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro), AG „Alte Menschen“ im Nationalen Suizidpräventionsprogramm
Stellungnahme der AG Neurodivergenz & neurologische Vielfalt
Positionspapier der AG Neurodivergenz & neurologische Vielfalt innerhalb der Nationalen Arbeitsgemeinschaft für Suizidprävention (NaSPro)
zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nationalen Suizidprävention